IPA Tag 7 & 8 und ehm 9 - Deadline in Sicht!
Ich wurde heute wieder einmal mehr darauf aufmerksam gemacht, dass bereits die Berichte von 3 (!) IPA-Tagen fehlen.
Tja lieber Leser, das hat einige Gründe. Einerseits hat mein Tag nur 24 Stunden (Versuche die Stundenanzahl auszudehnen scheiterten bisher kläglich). Und andererseits hatte ich nach einem IPA-Tag manchmal nicht mehr wirklich die grosse Lust verspürt etwas mehr oder weniger sinnvolles am Computer zu schreiben.
Wunder scheinen nach wie vor zu geschehen. Hier kommt nun mein Kurzbericht der Tage 7, 8 und 9 ;-)
Generell gesehen bin ich relativ gut im Zeitplan, obwohl mir die Dokumentation nicht in allen Punkten leicht von der Hand ging da es einige Hürden gibt. Wer zum Beispiel schon einmal einen Prozess definieren durfte, weiss wovon ich rede.
Rückblickend auf die letzten drei Tage muss ich sagen, dass ich für die Dokumentations-Phase wohl besser einen halben oder einen ganzen Tag mehr eingeplant haben sollte. Es geht es Schlag auf Schlag. Die gesamte Dokumentation muss auf Grammatikfehler gelesen werden und einige inhaltliche Fehler in den Dokumenten behoben werden. Die Stunden bis zur Deadline verfliegen sehr schnell (zu schnell).
Ich habe vorhin von Problemen gesprochen. Einerseits musste ich ein Testkonzept für die Windows Installationen ausarbeiten, da es für die momentane RIS-Umgebung keine vergleichbaren Dokumente gibt durfte ich auf der grünen Wiese beginnen, was natürlich sehr viel Zeit in Anspruch nahm.
Ich konnte letzten Dienstag (Tag 9) einen Grossteil der Dokumente “schliessen”. Somit muss ich am Freitag nur noch kleine Änderungen an den Dokumenten vornehmen.
Am Freitag geht es danach primär nur noch ums drucken, binden und verschicken der Dokumente.
Nice To Know: Command-Prompt mit Shift-F10
Seit einigen Windows Versionen gibt es die Möglichkeit, während des grafischen Setups, mit SHIFT-F10 eine Kommandozeile zu starten. Dass diese Möglichkeit für einen Techie DIE Troubleshooting-Methode oberster Güteklasse ist muss ich vermutlich nicht speziell erwähnen. Mit der Kommandozeile kann man stressfrei überprüfen, ob die Netzwerkkarte erkannt wurde oder ob die IP-Adresse vom DHCP-Server zugewiesen wurde. Dies ist zum Beispiel bei Deployments mit Windows Distribution Services sehr gut, da man überprüfen kann ob man auf den Deployment Server kommt.
Lebensretter oder Sicherheitslücke?
Diese Funktion ist zwar während der Entwicklungsphase eines Deployments sehr hilfreich (sozusagen ein Lebensretter), jedoch öffnet diese Funktion während einem Windows Vista Setup ein grosses Sicherheitsloch. Wenn die besagte Tastenkombination zu Beispiel während der Performanceprüfung ausgeführt wird, hat die Kommandozeile Systemrechte. Wer im Umgang mit der Kommandozeile geübt ist, weiss was das für die Systemsicherheit bedeutet.
Doch kein Problem ohne Lösung. Auf dem Blog von Wolfgang Sauer wurde die Problematik bereits vor längerem aufgegriffen.
Unter Windows Vista lässt sich das Sicherheitsloch mit dem Anlegen einer Datei stopfen. Man muss dazu nur eine Datei mit dem Namen “DisableCMDRequest.TAG” im Verzeichnis “%WINDIR%\Setup\scripts” anlegen. Danach hat man erstmals ausgesorgt. Die Shift-F10 Funktion wird damit ausgeschaltet.
Es ist Ratsam, die Funktion während der Entwicklungsphase einer Deployment-Umgebung noch offen zu halten, um das Troubleshooting einfach zu halten. Für die produktiven Umgebungen ist es ein Muss diese Funktion zu deaktivieren.
IPA - Tag 6
So mein sechster Tag ist auch passé. Richtig überproduktiv wurde ich heute leider nicht. Ob das am verlängerten Wochenende liegt sei dahin gestellt.
Jedenfalls stand heute der Expertenbesuch 2.0 auf dem Programm, die Herren Experten trafen pünktlich wie eine schweizer Taschenuhr um 09:00 bei uns ein. Generell ging es beim zweiten Expertenbesuch darum, den Zwischenstand abzuklären und das weitere Vorgehen zu erläutern.
Ich durfte natürlich auch noch ein wenig vom Projekt zeigen, und wir kamen ein bisschen ins Fachsimpeln. Generell gesehen war es eine sehr interessante Sitzung.
Wie bereits angesprochen muss ich mich morgen noch einmal richtig dahinter klemmen. In der Dokumentation gibt es leider noch dutzende Textbaustellen, welche auf überarbeitete Texte warten..
In diesem Sinne. Gute Nacht
Aus Windows Longhorn Server wird Windows Server 2008
Nun ist es offiziell, an der WinHEC wurde der neue Name von Windows Codename Longhorn bekanntgegeben. Der Nachfolger des Windows Server 2003 wird Windows Server 2008 heissen.
Nähere Informationen zum Windows Server 2008 findet man auf der Produktseite.
Ebenfalls fand man bereits erste Photos der Produktbox des neuen Serverbetriebssystems.
Doch bevor der Server in den Verkauf geht muss noch einiges getan werden. Momentan steht Microsoft bei dem Beta 3 Build. Und bis zum Ready to Manufacture (RTM) Stand ist wohl noch ein langer weg.
[via Bink.nu]
IPA Tag 5 - Halbzeit
So nun ist Halbzeit. Fünf Tage liegen hinter mir, fünf kommen noch auf mich zu.
Heute war relativ stressig, ich bin zwar gut im Plan, doch es ist extrem Arbeitsintensiv. Kleine Ablenkungen wie ein falsch verbundener Teilnehmer am Telefon stören die Konzentration, und bringen die vielen kleinen Aufgaben welche ich momentan habe durcheinander.
Item, das Deployment von Windows über die Windows Deployment Services habe ich unterdessen ziemlich sauber im Griff.
Generell kann ich sagen, dass auf der momentanen Hardware (IBM Think Centre S51) die komplette Installation des Betriebssystems (Windows XP SP2 inklusive Office 2003) innerhalb von ca. 20 Minuten über die Bühne bringe. Sprich, vom Netzwerkboot mittels F12 drücken bis zum Login an der Domäne trennt uns nur noch eine Kaffee-Pause und eine Zigarette (rauchen gefährdet Ihre Gesundheit!), danach ist der Client taufrisch installiert.
Ich denke aber, dass im produktiven Umfeld die Installationszeiten massiv länger ausfallen könnten, da das Netzwerk normalerweise nicht gleiche Datendurchsätze bringt wie jenes in meiner IPA Umgebung. Zudem kommt mit den produktiven Images meist auch mehr Ballast in Form von vorinstallierter Software, was die Drähte bestimmt zum Glühen bringt.
Wir werden sehen. Am Horizont kommen die Windows Deployment Services (WDS) jedenfalls auf fast jede Umgebung zu in welcher momentan noch deren Vorgänger RIS läuft. Zum Glück kann WDS auch im Mixed-Mode betrieben werden, sodass die RIS-Abbilder nicht komplett nutzlos werden.
IPA Tag 3&4 - FastStone Capture
Dass man während der IPA ziemlich viel Papier generiert ist vermutlich bekannt.
Ich bin zurzeit noch mit den verschiedenen Installations-Dokumentationen beschäftigt, und da braucht es hin und wieder den einen oder anderen sinnvollen Screenshot.
Doch wie gehen wir da am besten vor? Ich persönlich bin kein Fan von Snag-IT, es klinkt sich von mir aus gesehen zu fest in das System ein und verbraucht (für meinen Geschmack) zu viel Ressourcen.
Als Antwort hätte ich da FastStone Capture das Tool ist klein, und dank der Portable-Edition auch auf meinem Memorystick mein täglicher Begleiter. Wenn man 2 Systemdateien in den Programmordner kopiert, schafft man es sogar das Screenshot-Tool während einer Windows Installation zum laufen zu kriegen. Wobei mich bei dieser Idee wieder einmal das beklemmende Gefühl einholt, dass ich einer der einzigen Menschen bin, welcher das aktiv braucht ;-) (Die Nerdscore lässt grüssen.)
Entschuldigt, dass ich nicht am Freitagabend bereits von meinem IPA Tag berichtet habe, das Backup hatte viel länger Gedauert als eigentlich angenommen, und ich wollte ins Wochenende.
Zur IPA selbst, ich bin im Zeitplan. Momentan habe ich in meinen Dokumentationen noch etliche Textbaustellen, welche in der nächsten Zeit unbedingt geschlossen werden müssen.
Chase Jarvis FRAMES: 2000 Pictures in 4 Minuten
Chase Jarvis hat aus sämtlichen Fotos, welche er in einem 5-Tage Photo-Shooting gemacht hat einen Film zusammengebaut.
Die Grundidee von Chase ist, dass man einmal alle Bilder sieht, welche an einem Shooting gemacht werden, auch jene, welche normalerweise nie das Licht der Welt sehen würden, weil etwas darauf nicht perfekt ist oder etwas Stört (zu viel Licht auf der Person, oder ein Teil der Blitzanlage, welche ins Bild ragt). Man kann die Abläufe und die kleinen Veränderungen zwischen den einzelnen Bildern sehen. Dies ist ein Prozess, welcher dem Betrachter oft im Verborgenen bleibt. Das Video zeigt in knappen vier Minuten 2000 Bilder, und somit auch einen guten Einblick hinter die Kulissen der Fotografie.
Technorati Tags: Chase Jarvis, Photography
[via CreativeTechs]
IPA Tag 2 - Ein Meilenstein, der keiner ist
Lieber Leser, nun ist auch mein zweiter IPA Tag vorbei. 20% der Zeit sind also bereits vorbei.
Die Tage sind sehr kurzweilig, da man immer etwas zu tun hat, und die eine Aktion nahtlos an die nächste Anknüpft.
Jedenfalls waren heute die beiden Experten bei mir und wir führten das erste Gespräch. Vorstellungsrunde, Aufklärung über Ablauf, Klärung offener Fragen und Organisatorisches stand auf dem Programm.
Die Sichtung meines Zeitplans stand ebenfalls auf dem Programm. Die beiden Herren hatten keine grossen Einwände zu meiner Planung. Für mich also ein gutes Zeichen, ich bin vermutlich auf dem richtigen Weg.
Heute Abend war ich doch ein wenig irritiert, als meine Planung plötzlich nicht mehr aufging. Irgendwie schien mir eine Stunde zu fehlen. Die Recherche ergibt eine Stunde Differenz, zwischen Ist und Soll.
Lieber Leser, in einem spontanen Zustand geistiger Umnachtung habe ich mich wohl dazu entschlossen den Expertenbesuch als Meilenstein einzuplanen, was sich als fataler Fehler heraus stellte.
Back to Basics, was ist ein Meilenstein?
Ein Meilenstein ist ein Ereignis mit besonderer Bedeutung diese Ereignisse sind meist Zwischenziele.
Also eigentlich auch ein Expertenbesuch? JA? FALSCH!?
Das Brisante an einem Meilenstein ist, dass dieser keine Zeit verbraucht, sondern als “Checkpoint” fungiert. Da der Expertenbesuch heute fast eine Stunde zeit in Anspruch genommen hat, besteht logischerweise auch ein gewisses Zeitdefizit.
Fazit von Heute: Ein Meilenstein definiert ein Ziel (und hat keinen effektiven Zeitwert). Ein Expertenbesuch ist eine Sitzung, welche Zeit in Anspruch nimmt.
Fehler passieren halt. Zum Glück habe ich noch einen gewissen Puffer, das mich diese Stunde nicht gleich alles in’s Rote drängt.
IPA Tag 1 - Let’s get the party started!
So neben mir raspelt gerade das Backup meines Domänen Controllers durch, wenn das sauber gelaufen ist, bin ich für heute Geschichte.
Mein erster IPA Tag verging ohne grosse Zwischenfälle. In der Zeitplanung konnte ich die Arbeiten gut auf die 10 Tage aufteilen. Und ich liege momentan gut im Plan.
Auffallend auch hier wieder einmal mehr 100% Projekt = 60% Techie-Work (also gröstenteils Spass) + 40% Dokumentation. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass dokumentieren nicht auch Spass machen kann ;-)
Leider hat mir Microsoft Project bereits 2-3 graue Haare beschert, da das Ding sich nicht immer meinem Willen beugen wollte.
Ich melde mich für heute einmal ab. Bis morgen wieder.
IPA - Ruhe vor dem Sturm
So, ab Morgen gilt es ernst für mich. Ich werde in 10 Arbeitstagen (unterbrochen durch Schule und Festtage) meine IPA (Individuelle Praktische Arbeit) bestreiten.
Die IPA bildet neben der SVA (welche ich übrigens letzten Dienstag hinter mich gebracht habe) einen Teil meiner Lehrabschlussprüfung.
Was ist aber nun meine Aufgabe?
Der offizielle Titel meiner IPA lautet folgendermassen: Aufbau einer Deployment Plattform für Windows XP mittels Windows Deployment Services (WDS) und Business Desktop Deployment (BDD), inkl. Sicherstellung der Image-Wartung.
Lange Rede kurzer Sinn, ich baue eine WDS Umgebung, erstelle die notwendigen Windows XP Images, und Dokumentiere fein säuberlich die Abläufe und die Testerei.
Am Freitag konnte ich die anstehenden Vorarbeiten abschliessen. Momentan ist meine Gemütslage gut, ein wenig Adrenalin und ein bisschen Aufregung vor den Dingen die da kommen. Ich werde versuchen täglich über den Verlauf der IPA zu berichten und auch einige fachliche Beiträge zu WDS und den dazugehörigen Tools zu publizieren.
In diesem Sinne. Ready, Set, GO!
Technorati Tags: IPA, Abschlussarbeit, WDS, BDD, Deployment