Archiv für Oktober, 2007

Clawfinger in Concert - Bierhübeli

Zack Tell, Leadsänger von Clawfinger auf dem Gurtenfestival 2007Wer letzten Sonntag Abend im Bierhübeli anwesend war, weiss vermutlich wieso ich nach wie vor Nachenschmerzen und einige blaue Flecken habe. Ich will mich nicht beschweren es war ja meine Entscheidung so nah am/im Moshpit zu sein. Das Konzert war genial, und Clawfinger hat gerockt wie Sie das bereits auf dem Gurtenfestival demonstrierten. Leider war die PA-Anlage anfangs nicht über alle Zweifel erhaben. Anfangs war die Stimme des Lead-Sängers Zack Tell nur sehr dumpf vorhanden, was aber relativ rasch korrigiert wurde. Das Konzert deckte die alten sowie die neuen Songs ab, für die Besucher blieben keine wünsche offen. Der Bassist nahm ein Bad in der Menge, Zack Tell drehte eine Runde auf dem Balkon und überprüfte von da die Sicht auf die Bühne. Die Bandmitglieder mischten sich nach dem Konzert unter die Menge und verteilen auch das eine oder andere Autogramm.

Uptime Report - Managementtauglich

Uptime - ManagementtauglichVom Management hört man oftmals, dass eine Uptime von 99.9% nicht den Anforderungen einer modernen IT-Infrastruktur gerecht werde. Diesem Problem wirke ich entgegen… 99.9% Lachhaft… Meine Maschinen bringen im Minimum 118.26% Uptime.

mon.itor.us bietet eine kostenfreie Monitoring-Lösung an. Aufgrund eines kleinen Fehlers wurden die Statistiken von letzter Woche fehlerhaft berechnet, was aber mit einem schmunzeln entgegen genommen wurde. Die Jungs haben das aber schnell gemerkt und die korrekt berechnete Version verschickt.

Wer also auf der Suche nach einer Überwachungslösung für seine Rechenknechte ist soll sich bei mon.itor.us umschauen.

Via Felsenau schliesst per Ende 2007

Was bereits seit einigen Monaten durch die Szene geisterte, wurde heute bestätigt. Die Via Felsenau schliesst per ende Jahr seine Pforten, und wieder einmal geht ein gutes Stück Clubgeschichte zu ende.

Liebe Leute, liebe Freunde der Via
Nach 15 Jahren wird die Via Felsenau Ende Jahr ihre Pforten schliessen und damit aus der Berner Klub-Landschaft verschwinden. Die Lokalität am Spinnereiweg wird bis auf weiteres nicht als Klub weitergeführt werden. ammonit beendet damit seine Tätigkeiten als Klub-Betreiber und wird sich fortan auf Events und Gastronomie konzentrieren. ammonit Events wird die bereits etablierten, öffentlichen Musik-Grossanlässe auch weiterhin durchführen und kontinuierlich ausbauen.

Glücklicherweise führt Simon Ragaz die Grossevents (unter anderem auch in der Grossen Halle, Reitschule Bern) weiter.

Alles ist im Fluss, und der Platz Bern wird als Ort für mittelgrosse Veranstaltungen langsam sehr schwierig. Was bereits in anderen Blogs schon einige Male (unter anderem bei Morphi, dem PG Blog Watchblog und bei Mario [Ich finde die passenden Artikel leider nicht]) thematisiert wurde trifft langsam ein. Das Partyvolk findet an den gängigen Bar & Pub Veranstaltungen mehr gefallen. Wobei auch diese Veranstaltungen teilweise weniger Anklang finden als bisher. Ich will hier aber nicht schwarz Malen eventuell bringt der Rutsch, wieder eine grössere Umstellung in Bern. Kommt Zeit kommt Rat.

Tablecloth - Tabellen aufgepeppt

Tabellen haben ja im Zeitalter vom Web 2.0 einen ziemlich schlechten ruf gekriegt. Kurz nimmt man das Wort Tabelle in den Mund, drehen sich schon die Webmaster reihenweise von dir weg, und ein raunen geht durch die Menge.

So schlimm ist es nicht, jedoch müssen die Tabellen ein bisschen schön aussehen. Dies erreicht man einerseits durch Handmade, aber man kann sich auch bei Tablecloth bedienen.

Es ist nicht nötig die Tabellen speziell anzupassen, man muss nur eine CSS Datei und ein Javascript platzieren, und schon werden die Tabellen aufgepeppt.

Tablecloth - Tabellen einfach verschönern

[via Dr. Web Weblog]

Weisse, Graue und Schwarze Schafe - Politfrustration

Nun melde ich mich auch noch zu Worte. Obwohl ich zu einem ernsten Grade frustriert bin. Dies liegt aber weniger am Herbst, welcher langsam Einzug in unser Land hält, sondern eher über die momentane verschafung der Bevölkerung.

Mario Aeby (emeidi) hat vor längerem bereits über die Politfrustraion geschrieben, und was soll ich sagen, er spricht aus was ich zurzeit auch fühle und denke.

Dies sind die dritten Nationalratswahlen, die ich als Stimmbürger miterleben darf - und wisst ihr was? Mich k*tzt die ganze Sache mächtig an wie nie zuvor. Mehr als einen Monat muss ich mich in der Stadt durch einen Plakatdschungel schwarzer Schafe, explodierender Atomkraftwerke, Ziegen und Legastheniker-Phrasen (”Hop Sviz”) durchkämpfen - um hinter jedem Hausecken dazu noch einen wildgewordenen GPKler, Komplotteur oder Blocher-Abwähler zu wähnen.

Kurz: Ich kann es kaum erwarten, wenn für die nächsten vier Jahre wieder Ruhe einkehrt!

Ich habe mich heute, entgegen jeden Rates mit der Kamera in die Altstadt gewagt. Was ich da zu sehen bekam, war mir bisher eigentlich nur aus den Nachrichten bekannt — Bilder welche man üblicherweise nur aus Krisengebieten sieht. Glücklicherweise war ich zu spät dran, sodass ich nicht die volle Ladung zu sehen bekam. Was ich aber sah, genügte mir.

Absolut verwerflich finde ich die Aktion der Autonomen, welche den Bundesplatz gestürmt haben und teilweise auch Zivilisten angriffen. Nach solchen Aktion frage ich mich ob es sinnvoll ist, die linken Schafe zu wählen. Wobei sich die Frage auch bei den Schafen auf der anderen Seite stellt.

Irgendwo in diesem unterdessen amerikanisch angehauchten Wahlkampf (wobei der Schwerpunkt auf Kampf liegt) geht der Sinn und Zweck des ganzen allmählich verloren - Die Politik und deren Ziele.

Ob ich gemäss Mario Aebi auch zur Generation MTV gehöre, geht leider nicht daraus hervor, jedoch habe ich unterdessen abgeschaltet und ignoriere den Public Spam der verschiedensten Parteien.

Ich habe nicht vor, den Zettel leer abzugeben, jedoch ist aufgrund der momentanen Situation der Blick des Wählers getrübt.

Demonstation und Polizeiaufgebot in der berner Altstatt vom 06. Oktober 2007

Free Burma!

One Blogpost for Burma

Weitere Informationen auf Free-Burma.org / More Information at Free-Burma.org

CEO anyone? - Titelmanie

Es kann gut passieren, dass man einmal nicht weiss was jetzt der CEO oder der CFO genau macht, meistens ist dieser Umstand nicht weiter tragisch. Was aber wenn plötzlich der CHRO oder der CMAO anruft?

Der Chief Officer ist im deutschen Sprachraum mit dem Vorstand gleichzusetzen. Und der Chief ohne Officer-Anhängsel entspricht dem Abteilungsleiter.

Eine komplette Liste der 21 Titel findet man auf Wikipedia.

Wer die Liste bereits auswendig herunter beten kann, darf sich gerne drüben beim Marcel Widmer (auch ein sehr lesenswertes Blog übrigens) mit den CEO2.0 Titeln beschäftigen, wie zum Beispiel dem Chief of Permanent Outgoing Incomes.

Gruss vom CNO (Chief Nerd Officer)