Google hat gestern anlässlich der Entwicklerkonferenz Google IO das Google Font Directory und die Google Font API vorgestellt. Kernstück der Font API ist der JavaScript basierende WebFont Loader welcher in zusammenarbeit mit Typekit entwickelt wurde. Somit lassen sich Schriften verwenden, welche auf dem Computer des Benutzers nicht installiert sind. Für die Einbindung der Schriften gibt es eine CSS und eine Javascript Methode welche beide über die Google Font API laufen.
Bisher gibt es noch nicht sehr viele Schriften welche das Angebot im Font Directory zieren (im Vergleich zu Typekit), jedoch finden sich geniale Schriften wie Vollkorn oder Yanone Kaffeesatz. Die Schriften, welche sich zurzeit im Font Directory befinden sind komplett Open Source und dürfen auch in kommerziellen Projekten verwendet werden.
Da momentan nebst der höchst fraglichen Google-Wlan-Datenspeicherungsaktion auch Facebook vermehrt wegen den äusserst undurchsichtigen Privatshären-Einstellungen ins Kreuzfeuer gerät, hat Matt Pizzimenti ReclaimPrivacy.org ins Leben gerufen.
Mit einem kleinen Browser Bookmarklet kann man sehr schnell seine Einstellungen überprüfen und gegebenenfalls korrekturen vornehmen.
Es ist ganz einfach!
1. Öffne ReclaimPrivacy.org in deinem Browser.
2. Ziehe das Scan for Privacy Bookmarklet in deine Bookmarks.
3. Log dich auf Facebook.com ein und klicke auf das Bookmarklet.
4. Oben werden dir die eventuelle fehlerhafte/ungewollte Einstellungen angezeigt und nebenan meist auch ein Link um diese Einstellungen zu korrigieren.
5. Folge ReclaimPrivacy auf Facebook und sag es weiter!
Gestern fand im Technopark Zürich die erste Cloud Suisse Conference statt. Ich konnte zwar erst am Nachmittag beiwohnen möchte aber trotzdem meine aufgesammelten Eindrücke wiedergeben.
Der Nachmittag begann mit einem Talk von Philipp Karmires über den Büroarbeitsplatz der Zukunft. Dieser Teil konnte mich leider noch nicht ganz überzeugen, weil einfach die Vorteile von Google Apps Enterprise in Verbindung mit dem Google Apps Store verdeutlicht wurden.
Danach wechselte ich den Track, denn Infrastructure as a Service (IaaS) erwärmt mein Herz mehr. In diesem Track ging es um High Performance Computing in der Cloud mit dem speziellen Fokus auf die Pharma Industrie und Forschung legte. Diese Bereiche benötigen nicht einfach einen 0815-Cluster sondern teils spezielle Prozessoren und keine spezialisierten Network-Interfaces, welche zurzeit noch von keinem Anbieter gestellt werden.
High Performance Computing in der Cloud
Ein wichtiges Credo aus diesem Vortrag ist, dass die Cloud zwar sehr gut Skaliert – in der Leistung jedoch auch Finanziell unendlich weit. Wenn man konstant Leistung aus einem System bezieht kommt man aus diesem Grund schnell von der Cloud Idee ab weil die Kosten von selbst betriebener Infrastruktur tiefer sind (Eigenbetriebskosten vs. Cloudkosten). Also hat auch IaaS nicht nur Vorteile. Wichtig bei so einem Vorgehen ist, dass man ein (Achtung Buzzwordbingo!) Customer Lock-In schon beim Aufbau eines Projektes zu vermeiden Versucht, zu dem später mehr.
The Datacenter – Where the Cloud Lives
Der Nächste Talk war in Englisch und trug den Titel: “Where the Cloud Lives – The Carrier Neutral Data Center” und wurde von Vintent in’t Veld von Interxion geführt. Es ging im Grossen und Ganzen um die Rolle die das Datacenter in der Cloud-Computing Ära spielt. Es sind die Datacenter welche schlussendlich die Infrastruktur sei es in Form von Energie, Räumlichkeiten oder Connects zur Aussenwelt bereitstellen. Alles in allem sehr aufschlussreiche Präsentation welche die Sicht eines Datacenter Betreibers zeigt. Denn auch wenn alles in der Cloud ist und man nur noch ein Terminal hat gibt es irgendwo Hektaren grosse Rechenzentren welche die Arbeit verrichten.
Memonic – Startup in der Cloud
Weiter ging es mit dem Part von Patrice Nef über das Startup Memonic. Patrice erzählte über den Aufbau von Memonic und den Problemen denen man mit der Cloud begegnet. Wichtig für Memonic ist es möglichst Betreiberunabhängig zu bleiben (also den bereits angesprochenen Customer Lock-In vermeiden), auch wenn sie zurzeit voll auf Amazon Web Services setzen. Die Software welche Memonic bildet läuft auf EC2 Instanzen. Diese lassen Sich je nach Situation auch durch selbst betriebene Server ersetzen. Dies wird einerseits durch die Software-Architektur welche Memonic verwendet ermöglicht andererseits durch den modularen Aufbau des Dienstes. (Buzzwording : Memonic setzt sozusagen auf NoSQL und lagert die Daten auf S3 Buckets).
Wissenswertes gibt es auch in der Präsentation von Patrice (ein Klick auf das Bild öffnet die Präsentation im Google Docs Viewer):
Wuala – Distributed Cloud and Datacenter Storage
Den Abschluss des Nachmittags machte Fabius Klemm von Wuala. Er präsentierte die Herangehensweise von Wuala an die Cloud. Wuala basiert auf dem Geben und Nehmen System. Der Benutzer erhält 1 GB Speicher gratis von Wuala. Wenn er mehr will kann er dies entweder selber Freigeben oder Kaufen. Wer Speicher freigibt muss seinen PC eine gewisse Zeit pro tag online halten. Wuala speichert und verteilt die Daten verschlüsselt auf andere Wuala Clients und zudem in das Wuala Datencenter. Mit Hilfe von Paritätsinformationen ist es nun möglich die Einzelteile aus der Userunterstützen Wuala Cloud der Benutzern wieder zurück zu holen. Zudem werden alle Dateien nur einmal abgelegt (Deduplicating). Um die Last auf dem Datacenter tief zu halten hat der Download von Daten aus der Wuala Cloud vorrang. Wenn die Einzelteile nicht mehr aus der Wuala Cloud geholt werden können wird das Datacenter angesprochen und der Download der Einzelteile von da begonnen.
Die Konferenz an sich
Leider hatte ich nur den Nachmittag um mir ein Bild der Konferenz zu machen. Ich schätze die Anwesenheit von Grössen wie der Amazon-, Azure- und Google-Representatives. Speziell beim Teil von Patrice war Martin Buhr (Business Director – Amazon AWS Europe) eine Bereicherung weil er auch die Fragen des Publikums behandeln konnte.
Ich fand die Konferenz spitze. Einfache Registration via Amiando. Gute Location: Der Technopark bietet gute Räumlichkeiten und eine gute Atmosphäre für diese Materie. Danke an die Organisatoren und Sponsoren war eine gute Konferenz!
fav4.org ist die minimalistische Variante einer Startseite. Pack die vier Webdienste die du brauchst zusammen und nimm fav4.org als Startseite. Fertig! Es ist keine Registrierungsprozedere nötig die konfigurierten Dienste werden einfach in einem Cookie abgelegt.
Fav4.org ist ganz nach dem KISS-Prinzip (Keep it simple and Stupid) gebaut. *gefällt mir*
Soll ein Telefon schön sein…? Nö, wenn es Rocketshice ist, ist das Aussehen egal =) Der Spot löst irgendwie ein Instant-*habenwill* aus.
Ich hör schon, wie spätestens am Montag über mich hergezogen wird. *zu Herrn @RebootOfHttp zwinkert*
Update, weils so schön war.
iDONT!
Wieso werd ich das Gefühl nicht los, einmal VOLL in der Zielgruppe von Motorola zu stehen? Und übrigens, Werbung beeinflusst mich nicht im geringsten!? Wann ist die Ladenöffnung des Swisscom-Shops morgen früh?
Naja unterdessen wird mir klar wieso einige Dinge auf meinem Server nicht mehr funktionieren. Ein Blick auf die Diskauslastung beschehrt den notwendigen AHA-Effekt.
Da ich das Übel aber im Heimverzeichnis meines Users vermute ist die Sache aber schnell mit dem folgenden Befehl gelöst.
du -s /home/bwidmer/* | sort -n -r
Zuerst werden die Datei und Ordnergrössen des angegebenen Verzeichnis mittels du berechnet und danach via sort-Befehl absteigend nummerisch sortiert.
Es wurde bereits viel über den “Google-Killer” Wolfram|Alpha berichtet und bald ist es also soweit. Am Freitag, dem 15. Mai um 19:00 Uhr CDT (UTC-5) starten die Vorbereitungen für den Go-Live der Suchmaschine. Umgerechnet auf unsere Zeitzone bedeutet das, das der Go-Live Termin etwa am Samstag um 02:00 in der früh ist. (Weiter zum Countdown)
Noch selten hat ein Wurm einen so massiven vermuteten Verbreitungsgrad erreicht wie der Wurm Conficker welcher kürzlich in der dritten Version (Worm:Win32/Conficker.C) aufgetaucht ist.
Das der Wurm nicht von einem Hobby-Hacker gebaut wurde wird spätestens klar wenn man die Techniken die er anwendet versteht. Bisher hatte wohl kein Schädling so ausgefeilte Mechanismen sich zu verbreiten und sich ein Katz und Maus Spiel mit den Antiviren-Herstellern und Netzwerkern zu liefern. Die Antiviren-Labors haben sich teilweise die Zähne daran ausgebissen oder bewusst Informationen über ihre Erkenntnisse zurück behalten.
Der Wurm hat einen Timer welcher am 1. April (also in rund 30 Minuten) losgeht. Was genau über diesen Timer gesteuert wird ist unklar. Der Wurm beherrscht jedoch die Möglichkeit DLL-Dateien nachzuladen, welches die Tür zu fast unbegrenzten Möglichkeiten öffnet.
Und nun heisst es abwarten und Tee trinken. Was genau passiert weiss niemand (ausser wohl der Urheber des Wurms). Entweder wird der 1. April 2009 einen sehr spannender und schlagzeilenreicher Tag ab oder es passiert (wie einige behaupten) nichts.
iPhone war gestern! Die wirklich protzigen edlen Handys hat E360 in einem Beitrag zusammengetragen. Ob Titan oder Karbon-Gehäuse von Porsche über TAG Heuer bis zu Ferrari ist alles vertreten. Weiter zum Beitrag auf e360.ch