fav4.org

fav4.org ist die minimalistische Variante einer Startseite. Pack die vier Webdienste die du brauchst zusammen und nimm fav4.org als Startseite. Fertig! Es ist keine Registrierungsprozedere nötig die konfigurierten Dienste werden einfach in einem Cookie abgelegt.
Fav4.org ist ganz nach dem KISS-Prinzip (Keep it simple and Stupid) gebaut. *gefällt mir*
Meine Favoriten sind:
- Remember the Milk
- Teuxdeux
- Google Calendar
- und last but not least : Delicious
Eine Frage an euch da draussen: Was sind deine Top4 Webapps die für dich unerlässlich sind? Ich bin auf die Kommentare gespannt.
DROID!
Soll ein Telefon schön sein…? Nö, wenn es Rocketshice ist, ist das Aussehen egal =) Der Spot löst irgendwie ein Instant-*habenwill* aus.
Ich hör schon, wie spätestens am Montag über mich hergezogen wird. *zu Herrn @RebootOfHttp zwinkert*
Update, weils so schön war.
iDONT!
Wieso werd ich das Gefühl nicht los, einmal VOLL in der Zielgruppe von Motorola zu stehen? Und übrigens, Werbung beeinflusst mich nicht im geringsten!? Wann ist die Ladenöffnung des Swisscom-Shops morgen früh?
Google Countdown

Google hat einen Countdown eingerichtet welcher die Sekunden zum 01. Januar 2010 herunterzählt. Wieso das so ist weiss ich noch nicht ;-)
Den Countdown machst du folgendermassen sichtbar:
- Öffne http://www.google.com/ncr (ncr ist der No Country Redirect, somit landest du immer auf der .com Seite)
- Klicke auf I’m Feeling Lucky ohne etwas ins Suchfeld einzugeben
- Geniesse den Countdown (zugegeben wenn google einen Countdown hat verführt mich das dazu mehrmals auf den “Macht-mir-Angst”-Knopf zu drücken)
Abteilung : Sir, your Disk is Full
Naja unterdessen wird mir klar wieso einige Dinge auf meinem Server nicht mehr funktionieren. Ein Blick auf die Diskauslastung beschehrt den notwendigen AHA-Effekt.

Da ich das Übel aber im Heimverzeichnis meines Users vermute ist die Sache aber schnell mit dem folgenden Befehl gelöst.
du -s /home/bwidmer/* | sort -n -r
Zuerst werden die Datei und Ordnergrössen des angegebenen Verzeichnis mittels du berechnet und danach via sort-Befehl absteigend nummerisch sortiert.
Wolfram|Alpha – Rack n’ Roll
Es wurde bereits viel über den “Google-Killer” Wolfram|Alpha berichtet und bald ist es also soweit. Am Freitag, dem 15. Mai um 19:00 Uhr CDT (UTC-5) starten die Vorbereitungen für den Go-Live der Suchmaschine. Umgerechnet auf unsere Zeitzone bedeutet das, das der Go-Live Termin etwa am Samstag um 02:00 in der früh ist. (Weiter zum Countdown)
Wem das noch zu lange geht, der soll sich doch einmal den Bericht auf Technology Review (engl.) anschauen oder den Screencast von Stephen Wolfram in welchem er die Funktionen von Wolfram|Alpha demonstriert.
Wer noch nicht genug Einblicke hat, dem sei das Rack n’ Roll Video empfohlen, welches den Aufbau des Datacenters zeigt.
Conficker – Warten auf den D-Day
Noch selten hat ein Wurm einen so massiven vermuteten Verbreitungsgrad erreicht wie der Wurm Conficker welcher kürzlich in der dritten Version (Worm:Win32/Conficker.C) aufgetaucht ist.
Das der Wurm nicht von einem Hobby-Hacker gebaut wurde wird spätestens klar wenn man die Techniken die er anwendet versteht. Bisher hatte wohl kein Schädling so ausgefeilte Mechanismen sich zu verbreiten und sich ein Katz und Maus Spiel mit den Antiviren-Herstellern und Netzwerkern zu liefern. Die Antiviren-Labors haben sich teilweise die Zähne daran ausgebissen oder bewusst Informationen über ihre Erkenntnisse zurück behalten.
Der Wurm hat einen Timer welcher am 1. April (also in rund 30 Minuten) losgeht. Was genau über diesen Timer gesteuert wird ist unklar. Der Wurm beherrscht jedoch die Möglichkeit DLL-Dateien nachzuladen, welches die Tür zu fast unbegrenzten Möglichkeiten öffnet.
Felix Leder und Tillmann Werner welche am Honeynet Projekt mitarbeiten haben ein interessantes Dokument (Know Your Enemy: Containing Conficker) über die Mechanismen von Conficker veröffentlicht. Zudem Findet man auf der Seite der Uni Bonn einige Informationen über den Domain Generations Algorithmus.
Und nun heisst es abwarten und Tee trinken. Was genau passiert weiss niemand (ausser wohl der Urheber des Wurms). Entweder wird der 1. April 2009 einen sehr spannender und schlagzeilenreicher Tag ab oder es passiert (wie einige behaupten) nichts.

Pimp my Natel
iPhone war gestern! Die wirklich protzigen edlen Handys hat E360 in einem Beitrag zusammengetragen. Ob Titan oder Karbon-Gehäuse von Porsche über TAG Heuer bis zu Ferrari ist alles vertreten.
Weiter zum Beitrag auf e360.ch

Google Latitude – We know where you are!
Seit längerem habe ich folgende Idee. Wenn ich in Zürich bin nach Bern fahre besteht rein theoretisch die Möglichkeit, dass jemand den ich kenne auch mit diesem Zug fährt und man ein kleines Schwätzchen während dem Zugfahren nicht verübeln kann. Das Problem ist, dass man mit diesem Menschen nicht in Kontakt treten kann weil man diese rein zufälligen Treffen nicht arrangieren kann. Ausser man würde zum Beispiel das gesamte Telefonbuch mit einem SMS à la “Wer ist auf dem Zug von Zürich nach Bern?” zuspammen. Theoretisch machbar praktisch nicht wirklich brauchbar.
Ich habe danach einmal versucht das via dem Microblogging Dienst Twitter anzustossen. Leider Fehlanzeige, der Dienst würde sich zwar eignen, es ist aber zu umständlich und zu undynamisch.
Jetzt kommt aber Google mit dem Service Google Latitude ins Spiel. Das es möglich ist auf dem I-Phone eine Standort Bestimmung zu machen war mir bereits bewusst. Wenn ich jetzt aber Google Maps auf meinem Smartphone installiere und ein bisschen GPRS Traffic gestatte, kann ich auf einem Windows Basierten Gerät das gleiche erreichen (und noch mehr).
Eigentlich erstaunlich, dass eine amerikanische Firma die Fähigkeit besitzt den Standort meines Mobiltelefons auf 700 Meter genau zu bestimmen.Quelle: dasrecht@Twitter
Sobald ich mich an den Google Latidude Service anmelde kann ich meinen Kollegen welche den Dienst auch am laufen haben mitteilen wo ich bin (Nerds steigen jetzt auf die Stühle und schreien/Datenschützer tun das gleiche aber aus anderen Beweggründen). Ich denke nicht, dass es notwendig ist zu sagen, dass das natürlich near Real-Time, ohne Konfigurationsgebastel und mit super Kartenmaterial von statten geht. Die Genauigkeit der Standortbestimmung schwankt zwischen 700 Meter und 2.4 Kilometer. Aber meist ist man mit 700 Meter sehr genau eingepeilt.
Die Kehrseite der Medaille
Das Technik-Freaks dieses Feature bereits eifrig nutzen ist klar. Jedoch sollte man noch an die Datenschutzaspekte denken, und auch hier hat Google sehr weit gedacht. Man wird nicht automatisch “Stalkbar” sobald man sich beim Dienst anmeldet. Es ist möglich die Datenschutzbestimmungen zu setzen das man den eigenen Standort fix auf einen Punkt legt und manuell aktualisiert, den Standort automatisch eintragen lässt oder den Standort komplett vor seinen Freunden verbirgt. Das Feature wird auch nicht einfach allen Kontakten freigegeben jeder Kontakt muss manuell autorisiert werden.
Rein “Sichtbarkeitsmässig” ist man also auf der sicheren Seite, dass jeder nur soviel sieht wie er sehen soll. Was jedoch Google mit den Positionsdaten genau anfängt ist offen.

Google Fail
Google scheint momentan Probleme mit der Präsentation der Suchresultate zu haben.
Alle Suchresultate verlinken direkt auf die Google-Interne Warnseite das die gesuchte Seite eventuell Mal oder Spyware enthält.
Das ist möglich, da Google statt den Ziellink des Suchresultates eine Zwischenseite auf den Google-Servern zwischenschaltet.
http://www.google.ch/interstitial?url=http://blog.dasrecht.net/
Workaround
- Scheinbar soll sich die Suche wieder normalisieren, wenn man mehrmals nach dem gleichen Stichwort sucht. Ich kann dies jedoch noch nicht bestätigen. Jedoch erscheint mir dies Logisch, da auch Google die Last via Loadbalancer verteilen wird und es sicherlich einige nicht “betroffene” Server gibt.
- Alternativ kann man natürlich auch andere Gute Suchmaschinen wie zum Beispiel Clusty.
Weiteres findet man auch auf dem Beitrag zum Zwischenfall bei Neowin.
Update: Scheinbar normalisiert sich die Sache wieder. Je nach Server welchen man für die Präsentation der Suchresultate zugewiesen bekommt funktioniert alles wie gewohnt.

Bundesratswahlen versus 503 Service unavailable
Tja so kann es gehen, da will man sich nur kurz über einen Liveticker über die momentane Situation im Bundeshaus informieren schon blitzt einem auf der Bund Webseite ein 503 Service Unavailable entgegen. Auch beim Blick sieht es mit dem Liveticker nicht wirklich besser aus, dieser verschluckt sich ab und zu mit den Meldungen oder liefert alte Meldungen zurück. Generell eher chaotische Zustände im Informationszeitalter.
In solchen Momenten wäre es nützlich entweder dynamisch die Server welche die die Webseiten (oder Inhalte) ausliefern zu skalieren oder alternativ einen Cloud Computing dienst einzubinden um den plötzlichen Peak abzufedern. Amazon bietet nun die Amazon Web Services (AWS) auch in Europa an diese schliessen nebst Rechenleistung (EC2) unter anderem auch Storage (S3) mit ein. Bezahlt wird nur was an Traffic, Rechenzeit und Requests verbraucht.
Generell finde ich die dynamischen Dienste für sehr interessant (wer würde nicht gerne mal in einer High-Traffic Situation etwas da auslagern? ;-) )
Und wenn es doch mal Hart auf Hart kommen sollte bietet Amazon auch die Hand (wobei es sich hierbei wohl eher um Techie-Marketing handelt):
By default, your distributions support peak data transfer speeds of 1,000 megabits per second and peak request rates of 1,000 requests per second. If you expect more than this amount of traffic, please request a higher limit. We will add more capacity to your distributions within 2 business days.
1Gbit/s(!) : Das sollte auch für die Informationswut während den Bundesratswahlen ausreichen ;-)
