Der Titel könnte nicht besser zu letzter Woche passen, da es einige Male ziemlich hektisch zuging und das Kader mit wenig Schlaf zurecht kommen musste.
Lockerer House mit einem sehr frischen Clip, der mir von der Idee her sehr gefällt. Wem jetzt spontan Minority Report in den Sinn kommt ist nicht auf der Falschen färte.
Lean back, chill and enjoy!
Update: Der Youtubelink geht nur, wenn man das Video direkt bei Youtube schaut. Hier also der Direktlink. Laurent Wolf - No Stress
Gestern hab ich zum ersten mal Züri West live geniessen können, und ich war hin und weg. Live noch viel besser als aus der Konserve. Darum gibt es heute etwas, dass Züri West nahe kommt und doch ein bisschen anders ist als wir uns das gewöhnt sind. Als Gemeinschaftsprojekt von Sad, Greis und Züri West ist der - auf den zweiten Blick doch relativ tiefgründige - Titel Sense entstanden.
Der Musikgeschmack meiner Eltern ist weit von meinem Entfernt (bis auf einige Ausnahmen, welche mich manchmal selbst ins staunen versetzen). Jedoch treffen sich die Wege manchmal, eine dieser Bands sind die Dire Straits.
Sultan of Swing lief letzte Woche einige male bei uns im Zimmer in Zürich. Daher hat es sich auch hier sein Plätzli verdient.
Es wird spannend! Vorlertzten Montag begann für ca 6970 Jugendliche ein neuer Abschnitt. Die RS Beginnt. Wir bekamen von alle dem nicht viel mit, wir waren Montag und Dienstags mit grösseren Übungen beschäftigt.
Am Dienstag bauten wir einen Beobachtungsposten auf und beobachteten von da aus unser Zielgebiet. Es war für uns das erste mal, wo wir fernab des Übungsgeländes alles her richteten und demnach gestaltete es sich auch schwierig. Während wir unsere Leitung quer durch die kleine Ortschaft bauten trafen wir noch einen Übermittlungs-Bautrupp an, welcher grösstenteils aus dem Welschland kam. Sie waren erstaunt, dass 4 Obergefreite und 2 Oberwachmeister zu werke gingen. Während wir unser Dispositiv bezogen kam plötzlich die Meldung, ich hätte es unterlassen einen Piranhia Panzer zu melden. Zuerst hielt ich das für einen Witz, da wir wirklich irgendwo im Nirgendwo stationiert waren. Nachdem ich das Gefährt aber selber mit eigenen Augen ausgemacht hatte wurde eine Meldung an die Zentrale weitergegeben.
Der Piranhia gehörte zu einer Führungsstaffel (welche wir in dieser Woche nicht zum letzten mal sehen sollten). Jedenfalls war die Führungsstaffel praktisch am gleichen Ort platziert wie wir, und wir mussten wohl oder übel unsere Unterkunft ein wenig verschieben.
Ich persönlich war sehr erstaunt wie schnell die Staffel ihr ganzes Material aufgebaut hatte. Nach Ankunft des letzten Fahrzeuges vergingen etwa 15 Minuten und die Staffel war einsatzbereit. Wir liessen uns von dem nicht beeindrucken und bauten weiter unsere Leitungen.
Später am Abend zog dann eine Gewitterfront an, und wir fragten uns wann der Befehl zum Abbruch des Postens kam (da wir nicht wirklich im Gewitter die Leitungen zurück bauen wollten). Mittels Nachrichtenbeschaffung via SE-079 zum Posten Due konnten wir herausfinden, dass diese seit einer Stunde auf unsere Ankunft in Dübendorf warteten. Wir verlangten einen Rückruf von der Zentrale und fragten nach dem weiteren Vorgehen. Es stellte sich heraus, dass unsere Übungsleitung versehentlich aneinander vorbeigeredet hat und der Befehl zum Abbruch unter den Tisch gefallen ist. Die Stimmung unserer Gruppe war nicht wirklich Bombastisch und wir machten uns zügig daran um möglichst noch vor dem Gewitter den ganzen Posten und die Leitungen abzubauen. Knapp 50 Mintuen später konnten wir mit Sack und Pack die motorisierte Verschiebung nach Dübendorf beginnen.
Der Rest der Woche war mit Unterkunftsumzug und Arbeitsvorbereitungen (AVOR) auf die Lektionen von nächster Woche geprägt.
Am Freitag Nachmittag kam dann der grosse Moment. Wir als Milizkader werden in die RS Integriert. Alle waren natürlich gespannt, wie die Integration verläuft. Als erste Hürde galt es, die grosse Materialkontrolle durchzuführen, was eigentlich bis auf kleine Ausnahmen gut klappte. Am Abend hatten wir einen Zugsarbeitsplatz hergerichtet, wo wir Gruppenführer die Grundtrageinheit (GT) korrekt einstellten und das formelle Verhalten der Rekruten überprüften.
Woche 2
Die zweite Woche startete am Sonntagabend, mit einer kurzen Erziehnungsmassnahme meinerseits, da ein Rekrut unseres Zuges den Schlaghammer seinens Gewehres nicht entspannt hatte.
Am Montagabend startete danach die Übung “Primo”. Es geht darum, sich an die Packung zu gewöhnen und innerhalb 60 Minuten die vorgegebene Marschstrecke von ca. 5 Kilometern hinter sich zu bringen. Der Marsch verlief problemlos und wir wurden nach der Übungsbesprechung zu bette geschickt.
Der Rest der Woche war für uns teilweise sehr stressig. In der freien Zeit in welcher man nicht gerade den Zug ausbildet hat man entweder Administratives (Materialbestellungen) zu erledigen oder betreibt schon AVOR für die nächsten Lektionen.
Nächste Woche gehen wir mit den Rekruten auf den Schiessplatz und sie werden mit Ihrem Sturmgewehr die ersten Schüsse in den Zielhang abgeben.
Nächste Woche gibt es mehr
Wer mich via Postweg erreichen möchte darf dies gerne unter nachfolgender Adresse tun.
Lange ist es her, als ich die jungen Götter zum letzten mal Live gehört habe. Jedoch hatten sie heute Nachmittag auf dem Bundesplatz einen Auftritt. Unter anderem spielten Sie den Gasoline Man, welchen ich als Sonntagstrack mal hier einstelle.
Auch wenn die Woche 9 die letzte UOS Woche ist, ist das noch lange kein Grund kürzer zu Treten.
Am Montag stand uns bereits die Übung “Igel” bevor welche auf dem Plan bis 23.30 eingetragen war. Wie es Übungen so an sich haben, fördern diese viel Spekulationen zu tage. Bereits ein Kommentar unserer Zugführer betreffend dem Tarnstift, welchen wir mitführen sollten reichte aus um die Gerüchteküche in gang zu setzen. Unsere Zugführer kannten wir ja unterdessen ein bisschen(jedenfalls hatten wir sie schon gesehen und gemeinsam die “Icebreaker-Mission” absolviert).
Die Übung an sich war eher praktischer Natur. Wir stellten das Wärmebildgeräte (WBG) auf und beobachteten Fahrzeuge welche auf der Hauptstrasse vorbei fuhren. Später am Abend - nach einem Abendessen aus der Gamelle - wurden zwei Gruppen gebildet. Die eine Gruppe stellte die WBGs auf und die andere Gruppe hatte das Ziel möglichst ungesehen an der anderen Gruppe vorbei zu verschieben.
Als es langsam Eindunkelte packten wir unsere Materialien zusammen und verschoben wieder in Richtung Dübendorf, wo wir nach einem Parkdienst in die Federn fallen durften.
Am nächsten Tag hatten wir wiederum eine Übung in welcher wir eine Nachrichtenzentrale in betrieb nahmen und einen abgesetzten Nachrichtenposten aufbauten. Erstmals wurden mir die Zusammenhänge der verschiedenen Systeme und Komponenten bewusst. In der Nachrichtenzentrale hatten wir den Auftrag im vertelstundentakt über die Sachlage zu informieren. Da die Software nicht wirklich flexibel mit den Daten umgehen kann (jedenfalls nicht, wenn man einen Zusammenzug der Geschehnisse wünscht) bemühte ich mich mit ein paar Tricks in Excel einen schönen Zusammenzug zu erstellen. Das ich natürlich sehr schnell als Nerd abgestempelt wurde ist ja wohl klar.
Nach dem Abendessen (wiederum Gamelle) drehten wir den Spiess um und hatten den Auftrag den Beobachtungsposten einzurichten. Bei den Temperaturen welche immer noch vorherrschten war das Unterfangen sehr Schweisstreibend.
Als Eckpunkt in dieser Woche war auch noch die WEMA. Vorgängig wurde von uns mindestens 110% Einsatz verlangt, was normalerweise darauf hinweist, dass es viel zu tun gibt und zu wenig Zeit zur Verfügung steht.
Die WEMA bestand aber schlussendlich aus Velorückschub (inklusive Beweis, dass es möglich ist ca. 30 Armeeräder auf einen Anhänger zu laden), Materialkontrolle, Materialverlustmeldungen und Bereitstellen des Materials, welches nächste Woche an die Rekruten ausgehändigt wird. Während der restlichen Zeit hielten wir uns im Aufenthaltsraum für weitere Aufträge bereit (=> Häsibe - Hält sich bereit). Da man die achsostärkste Zeitung der Schweiz irgendwann auch überflogen hat, begnügte man sich danach dem kreativen Umgang mit Technik oder besser gesagt den Internet Terminals im Aufenthaltsraum.
Am Freitag stand noch unsere Beförderung auf dem Programm, welche in der Lazariterkirche Gfenn abgehalten wurde. Nach einem kurzen Gruppenfoto und dem Apèro wurden wir ins Wochenende entlassen.
Morgen startet die FULW RS 95-2 und ich werde im Zug 2 als Gruppenführer eingesetzt. Ich bin jedenfalls schon jetzt auf die neuen Gesichter gespannt, welche ab morgen in Dübendorf ihren Dienst aufnehmen.
Mit ein bisschen Erfindergeist kann man mit Twitter (dank API) fast alles bewerkstelligen. Christian Leu (Leumund) hatte die geniale Idee einen Twitterbot zu schreiben, welcher alle Euro08 Tore als Tweet auf Twitter hochschiebt. Momentan machen von diesem Angebot knapp 70 Twitterer gebrauch. Leu hat heute gefragt ob wir die 100er grenze knacken können, und ich versuch so mal ein bisschen Werbung zu machen.
Die Idee ist simpel aber funktioniert blendend. Einfach den Bot goal2008 followen und schon ist man stets über die neusten Tore informiert.
Christian hat aber nicht nur den Euro-Bot gebaut, sondern liefert seit kurzem mit dem Aarebot vier Mal täglich die aktuelle Aare-Temperatur (für berner Twitterer ein Must Have!)
Unterdessen ist mein Wochenende auch schon wieder zu ende und ich rekapituliere noch kurz die Geschehnisse aus der letzten Woche.
Am Montag und Dienstag war wie Üblich Technische Ausbildung. Wir lernten wie man die Fernantenne richtig aufbaut, was sich einfacher gestaltete als ich zuerst gedacht habe (abgesehen davon das wir eine Abspannung auf 8 Metern Höhe vergessen haben und das ganze teil wieder “runternehmen” mussten um diese Einzuhängen). Später testeten wir die 2-Takter Aggregate, welche wir im Notfall für die Stromversorgung brauchen. Da jemand scheinbar das Gemisch für den Betrieb falsch zusammengemischt hat rauchten unsere Aggregate den ganzen Kasernenplatz zu. Mit dieser Aktion machten wir uns nicht beliebt aber bekannter ;-) )
Nachdem der Technische Dienst am Dienstag beendet war, gingen wir in unsere Zimmer und legten gemäss dem erhaltenen Vorbefehl die notwendigen Utensilien bereit. Nach einer relativ hastigen Materialkontrolle und mit knurrendem Magen sassen wir kurz darauf im Theoriesaal wo uns die Gruppenaufteilung bekannt gegeben wurde (ja wir wurden wieder einmal sauber durchgemischt) und die Gruppenführer eingewiesen wurden.
Danach gings Los. Die Iron Team Trophy (kurz “ITT”) begann mit einem Radmarsch von Dübendorf in Richtung Hinwil. Die Strecke war ca. 25 Kilometer lang und dank unserem Ortskundigen gruppenführer überholten wir in den letzten Kilometern via Abkürzung zwei Gruppen und trafen als zweiter im Ziel ein.
Das Wetter war eher bedeckt und der Regen war bereits absehbar. Daher beeilten wir uns mit dem Zeltbau ein wenig und entfachten neben unserem Materialzelt unser Grabenfeuer. Später bekamen wir den Befehl auf dem Grabenfeuer ein Abendmahl herzurichten, welches von der Übungsleitung gekostet und bewertet wurde. Die Teigwaren waren bei der Bewertung als Positiv aufgeführt “Richtig Al Dente” und verschaffte uns somit den punktemässigen Vorsprung auf die bereits bewerteten Gruppen (Über das zu fade Chili-Johny-Fleisch-Saucengemisch lasse ich mich jetzt nicht aus). Im Endeffekt war das Zubereite geniessbar und stärkte uns.
Danach hiess es Ruhen. Doch die gewisse militärische Intuition, welche ich mir in den vergangenen Wochen angeeignet habe sagte mir das diese Ruhe nicht von langer Dauer sein wird. Mir war das egal, denn ich hatte sowieso die erste Schicht Funk und Feuerwache. Nach kurzer Zeit kam bereits ein Funkspruch und ich musste unseren Gruppenführer aus den Federn zur Befehlsausgabe jagen.
Nachdem Unser Gruppenführer zurück kam wussten wir wie das Programm weiter geht: SIM-Gefecht.
Als erstes mussten wir unsere Stellung verteidigen und der Gegner eine im Gelände aufgestellte Fahne erobern. Ich hatte meinen Posten im dunkel einer Ruine bezogen und wartete auf den Gegner. Plötzlich ging alles sehr schnell und ich sah einen Schatten vor mir welcher in Richtung Fahne huschte. Kurz gezielt und 3 Schuss später war die Runde vorbei. Ich weiss nicht ob ich jetzt nicht getroffen habe oder ob der SIM-Aufsatz eine Meise hatte. Jedenfalls war der Gegner nicht getroffen aber jedoch sehr erstaunt, das aus meiner Stellung geschossen wurde ;-)
In der zweiten Runde schlugen wir uns durch die Büsche (Wortwörtlich) und Griffen den Gegner an. Lange passierte wie bei unserer ersten Runde nicht viel. Wir tasteten uns zu Dritt langsam nach vorne, bis plötzlich einer meines Trupps getroffen wurde. Danach wurde es Hektisch und wir verloren kurz darauf einen weiteren Mann. Die Übungsleitung brach kurz darauf unsere Runde ab. Grund dafür war Eigenbeschuss der anderen Gruppe. Demzufolge gewannen wir diese Runde.
Später wurde die Übung abgebrochen und wir versorgten unser Material. Nun hiess es wieder Ruhen. Wir waren zu Fünft in der Gruppe und hatten zwei 2-er Plachenzelte erstellt. Ich machte es mir in unserem Materialzelt gemütlich, damit wir uns nicht in den Weg kamen. Irgendwann zu früh am morgen wurde ich geweckt und informiert, dass ich wieder Wacht Dienst schieben müsse. In meinem relativ verpennten zustand glaubte ich das natürlich. Fehler! Mein Kamerad hat einfach den Wachtplan nicht richtig gelesen und ich hätte noch in den Federn bleiben können. Da ich das aber zu spät bemerkte.
Der Zweite Tag unserer ITT gestaltete Sich mit einem Überdimensionalen Postenlauf wo wir unser Wissen und Können unter Beweis stellen mussten. Unter anderem Hatten wir auch noch Gruppendisziplinen wo wir zuerst einen Veloparcour absolvieren mussten.
Feldweibel bitte folgende Zeilen überlesen ;-)
Der Veloparcour war sozusagen eine kleine Rallye über das Gelände. Slalom, Hügel, “Downhill”-Elemente und Hindernisse waren zu überwinden, und das Ordonanzrad wurde an seine Grenzen der Leistungsfähigkeit gebracht.
Der Feldweibel darf wieder aufmerksam weiter lesen.
Nach dem Abendessen hatten wir einen San-Barren-Parcours zu Absolvieren, wo wir zusammen einen unserer Gruppe durch verschiedene Hindernisse tragen mussten. Die Übung war kräftezehrend aber sehr Spannend und Intensiv im Teamwork.
Danach hatten wir Zeit unser Material wieder abzubauen und eine Materialkontrolle durchzuführen. Alles war klar geregelt, bis die Übungsleitung in der Nacht änderte und es einige Widersprüchliche Befehle gab, welche in Arbeit ausarteten. (Alles wäre halb so wild gewesen hätte ich nicht ab dieser Zeit die Gruppenfürer Rolle übernommen.)
Ich musste meine Gruppe 2-3 Mal aus der Ruhe reissen um die Befehle von Oben durchsetzen zu können. Was nicht gerade zur Motivation meiner Gruppe beitrug. Später in der Nacht wurden wir Eingewiesen und Verschoben und starteten danach unseren Eilmarsch um den Greifensee zurück nach Dübendorf. Das Zeitlimit wurde uns bei 120 Minuten gesetzt, was nur schwer einzuhalten war. Wir schafften es nicht. Ich persönlich hatte in den ersten 5 Kilometern mühe dem Tempo meiner Gruppe zu folgen, und konnte sie ein wenig Bremsen. Die Darauf folgenden 5 Kilometer waren dann sehr mühsam für mich, da sich die Müdigkeit voll durchsetze und ich teilweise mühe hatte dabei (sprich irgendwie in der Formation) zu bleiben. Ich gab meinem Stellvertreter die Gruppenleitung ab und konzentrierte mich auf das Wesentliche… Hirn ausschalten und laufen. Als das Ende langsam In Sicht kam und die Schmerzen (ja ich habe mir einen schönen Satz Blasen angelaufen) zur Normalität gehörten, kam meine Motivation allmählich zurück.
In Dübendorf angekommen mussten wir unser Material schleunigst Putzen und uns für die Inspektion bereit machen. Parkdienst am Gepäck, Schuhen etc. Kurz Rasieren (wirklich nur kurz) und danach einstehen und versuchen nicht während dem Präsentieren einzuschlafen. Wir wurden in verschiedene Gruppen aufgeteilt und ich musste eine Entscheidungsfindungs-Übung (kurz EFU) machen. Die Müdigkeit verwandelte mein Ergebnis rein Visuell nicht wirklich in eine Meisterleistung. Der Major, welcher unsere Gruppe Inspizierte war aber von meiner Entscheidung und der geplanten Ausführung sehr angetan (und erwähnte dies auch in der Inspektion-Besprechung).
Nach der Inspektion konnten wir das Morgenessen einnehmen. Und unsere Übungsleitung hat da eine Deluxe Variante organisiert (inklusive gebratenem Speck und Rührei… Köstlich!) Danach durften wir endlich für ein paar Stunden schlafen gehen. Ich fiel sehr schnell in den Tiefschlaf und erwachte knappe 10 Minuten (also devinitiv zu spät) vor dem nächsten Termin. Egal es hat zeitlich knapp gepasst am Zielpunkt zu erscheinen.
Die Übung ITT hat mich persönlich an meine Grenzen gebracht und mir diese sehr klar aufgezeigt.
Am Abend wurden wir noch Informiert das die Fachgruppe Nachrichten und Wetter am nächsten Morgen bereits um 0600 melden müsse, weil wir die Übung “Veritas” absolvieren sollten. Diese Nachricht vermochte es nicht bei mir Freudentaumel und Glückshormone auszulösen.
Die Übung “Veritas” war ein Velo-Stern-Orientierungslauf (!) quer durch und um Dübendorf. Die Einzelarbeit bestritt ich mit einem Kameraden, der per Zufall immer die selben Posten zugewiesen bekam wie ich. Wir ergänzten uns sehr gut und schafften es sogar bei dem Posten auf dem Flugplatz nicht für Unruhe zu sorgen wie es andere Taten (Und danach vom Safety-Car aufgehalten wurden).
Am Freitag Nachmittag hatten wir noch Theorie über Verschiedene Netzwerke welche bei uns zum Einsatz kommen. Für mich persönlich war diese Theorie sehr interessant, jedoch schaltete das Relais bei anderen Kameraden sehr schnell auf Durchschaltmodus…
Am Freitag Abend hatten wir noch eine Materialkontrolle des Korpsmaterials und hatten danach Zeit unsere Unterkunft zu reinigen. Die meisten zogen es danach vor früh schlafen zu gehen.
Wieder Sonntagabend und wieder etwas für die Gehörgänge!
Heute hab ich mir erlaubt den Mix Justice (welche wir ja bereits vom letzten Eintrag her ein bisschen kennen) und Simian auszulesen. Okay, wer jetzt nicht unbedingt ein Fan von elektronischer Musik ist wird wohl bei den Letzten beiden Clips nicht in Freudentränen ausgebrochen sein. Posten tue ich das Stückchen, weil es gestern nach dem Match Holland - Russland auf dem Bundesplatz gespielt wurde. Die Machart ist mal wieder aus der Abteilung Spezielle Ideen gekommen ;-)
Der jugendliche Tatendrang bringt es oftmals mit sich, dass man frühmorgens Irgendwo in der nähe der schönen Stadt Bern steht und plötzlich (meist nach 03.30) das dringende Gefühl verspürt die Heimreise anzutreten.
Im Sommer ist der Heimweg kurzerhand mit genügend Motivation zu Fuss absolvierbar. Für die unmotivierteren Zeiten steht als Alternative (Plan B) der Moonliner zur Verfügung. Meinen “Notfall-Fünfliber” hab ich meistens im Portemonaie, dass ich nicht komplett ausgebrannt vor den Toren des Gefährts hängen bleibe. Soweit so gut - das Moonlinerprozedere wird wohl den meisten bekannt sein.
Wenn jetzt jedoch ein Ereignis wie die EURO 2008 die Herrschaft über die alltäglichen Handlungen nimmt ändert sich so einiges. Neu kann man während der Euro 2008 mit den normalen Billetten rumfahren.
Hier einige Beispiele:
Libero-Abonnemente
Libero-Einzelbillette
Libero-Mehrfahrtenkarten
Generalabonnement GA
Bahnbillette, z.B. Thun – Bern retour oder Milano – Biel-Bienne
Gleis 7
Einerseits schön. Ich als Inhaber des Libero Abonnements geniesse diese Möglichkeit doch sehr. Jedoch stösst es mir sauer auf das man normalerweise 5 Stutz liegen lässt und plötzlich während der Euro 2008 das Libero brauchen kann. Von mir aus gesehen, will Bernmobil da einen auf “oh-we-are-so-friendly” machen und ändert die Gewohnheit während der Euro 2008 ein wenig ab (Bernmobil ist da in guter Gesellschaft mit einigen Anderen Dienstleistern, welche plötzlich viel Kundenfreundlicher sind seit in Bern die Fussballwütigen eingetroffen sind).
Liebe Bernmobil wieso haben wir das nicht schon immer so? Mich persönlich würde es Interessieren, wieso man plötzlich den Moonliner ermässigt anbieten kann und dieses Vorgehen früher nicht möglich war, obwohl jemand ein Libero, Halbtax und Gleis 7 oder ein GA besitzt. Und ich könnte Wetten, das nach der Euro der Alltag wieder einkehrt und von jedem 5 Franken abgeknöpft werden.
Naja item, was hält die Leserschaft davon? Findet Ihr das positiv?