16. Dezember 2008 ·
«Eine neutrale, tiefreichende Studie muss beweisen, dass Red Bull gesundheitlich unbedenklich ist», fordert Lumengo in einem Vorstoss, den er heute in Bern einreichen wird. Bis es soweit ist, soll der Drink in der Schweiz verboten werden.
Quelle: Bluewin News
Aber sicher doch Herr Lumengo, verbieten wir Red Bull und gehen zurück in die verbotsträchtige Steinzeit als Red Bull in der Schweiz auch schon verboten war.
Ich mache mich für ein Verbot der Flüssigkeit Wasser stark, bis die Unbedenklichkeit dieser Flüssigkeit wissenschaftlich nachgewiesen wird. Ich behaupte, dass mehr Menschen unter Einfluss von Wasser ums Leben gekommen sind als durch Red Bull!
Wenn ich solche Sachen höre und würde ich am Liebsten einen Schuh werfen, was unter Umständen zu einer gewissen Aufmerksamkeit führen kann. Ein Verbot von taurinhaltigen Getränken hätte bestimmt auf dem Dienstleistungssektor gewisse Auswirkungen was die Arbeitsleistung betrifft ;-)
Abzulegen in der Schublade : “Politisch erhitzte Luft”.
[via 20 Minuten]

7. Oktober 2007 ·
Nun melde ich mich auch noch zu Worte. Obwohl ich zu einem ernsten Grade frustriert bin. Dies liegt aber weniger am Herbst, welcher langsam Einzug in unser Land hält, sondern eher über die momentane verschafung der Bevölkerung.
Mario Aeby (emeidi) hat vor längerem bereits über die Politfrustraion geschrieben, und was soll ich sagen, er spricht aus was ich zurzeit auch fühle und denke.
Dies sind die dritten Nationalratswahlen, die ich als Stimmbürger miterleben darf – und wisst ihr was? Mich k*tzt die ganze Sache mächtig an wie nie zuvor. Mehr als einen Monat muss ich mich in der Stadt durch einen Plakatdschungel schwarzer Schafe, explodierender Atomkraftwerke, Ziegen und Legastheniker-Phrasen (“Hop Sviz”) durchkämpfen – um hinter jedem Hausecken dazu noch einen wildgewordenen GPKler, Komplotteur oder Blocher-Abwähler zu wähnen.
Kurz: Ich kann es kaum erwarten, wenn für die nächsten vier Jahre wieder Ruhe einkehrt!
Ich habe mich heute, entgegen jeden Rates mit der Kamera in die Altstadt gewagt. Was ich da zu sehen bekam, war mir bisher eigentlich nur aus den Nachrichten bekannt — Bilder welche man üblicherweise nur aus Krisengebieten sieht. Glücklicherweise war ich zu spät dran, sodass ich nicht die volle Ladung zu sehen bekam. Was ich aber sah, genügte mir.
Absolut verwerflich finde ich die Aktion der Autonomen, welche den Bundesplatz gestürmt haben und teilweise auch Zivilisten angriffen. Nach solchen Aktion frage ich mich ob es sinnvoll ist, die linken Schafe zu wählen. Wobei sich die Frage auch bei den Schafen auf der anderen Seite stellt.
Irgendwo in diesem unterdessen amerikanisch angehauchten Wahlkampf (wobei der Schwerpunkt auf Kampf liegt) geht der Sinn und Zweck des ganzen allmählich verloren – Die Politik und deren Ziele.
Ob ich gemäss Mario Aebi auch zur Generation MTV gehöre, geht leider nicht daraus hervor, jedoch habe ich unterdessen abgeschaltet und ignoriere den Public Spam der verschiedensten Parteien.
Ich habe nicht vor, den Zettel leer abzugeben, jedoch ist aufgrund der momentanen Situation der Blick des Wählers getrübt.
