[ Thoughts @ Ozon ]

Gerade erst gesehen im Bund vom Montag, welcher noch so lieblos auf meinem Pult auf seine Entsorgung wartete.

Bereits mehr als 70 Ozon-Grenzwertüberschreitungen

Prangert als kleiner, unauffälliger text in der Rubrik “kurz”

Genau so kurz wie der Text ist wohl auch das Interesse am gesamten Problem.

Der Stadtchemiker Karl-Heinz Gerber erklärte dem Bund, dass der höchste gemessene Ozonwert bei über 170 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gelegen habe.

Der Grenzwert (welcher übrigens nur einmal pro Jahr überschritten werden darf) liegt bei 120 Mikrogram pro Kubikmeter Luft.

Da stellt sich mir generell eine relativ brennende Frage.

Welchen sinn hat ein Grenzwert überhaupt, wenn es kein Einschreiten gibt wenn selbiger überschritten wird?

Was sind die nächsten Massnahmen welche ergriffen werden?

A.) Den Grenzwert auf 200 Mikrogramm hochschieben, damit wir für nächstes Jahr genug spazzig und ein ruhiges gewissen haben?

B.) Gegenmassnahmen fordern

C.) Alles beim alten belassen

Regeln sind zum brechen da, Grenzwerte auch?

Wie denkt ihr darüber?