Musiktipp: MiNa – Playground Princess

Gestern Abend konnte ich mir erstmals einen Eindruck der Musik von MiNa (Jaël und Luk von Lunik) verschaffen. Nach einer Wartezeit von einer gefühlten Stunde (eigentlich waren es etwa 15-20 Minuten, aber die Kälte dehnt die Zeitachse sehr) erhielten wir (Michael Brünisholz und ich) im Blue Note Club in Biel einlass.

Erneutes gespanntes warten auf die beiden stellte sich ein. Bis dann Luk das Konzert mit einem langen Solo-Intro eröffnete, und sich auch Jaël den Weg durch die Zuschauer bahnte. Dies ist übrigens eine Gegebenheit der Konzertörtlichkeit, der Backstage Bereich befindet sich hinter dem Publikum. Um auf die Bühne zu kommen muss man sich also durch die Menge kämpfen.

Das Konzert war sehr speziell. Einerseits wegen der Arbeitsweise mittels Liveloops und andererseits wegen der Auswahl der Instrumente. Die Art, mit dem Publikum zu sprechen ist immer wieder sehr spannend, da sie in den kurzen Pausen zwischen den Liedern während dem stimmen der Gitarre etwas über das nächste Stück erzählt.

Auch wenn der Beschrieb von MiNa im vornherein ein bisschen komisch klingt, so weiss man spätestens nach dem Konzert warum der Beschrieb genau so gewählt ist.

MiNa wiegt sich summend im Wind. MiNa liebt Seifenblasen und Luftblasen. MiNa schläft auf Schmetterlingen. MiNa guckt mit grossen Augen in die Welt. MiNa sagt «pssst». MiNa tanzt auf Zehenspitzen…

Wer sich einige akustische Beispiele anhören möchte findet auf der MiNa-MySpace Seite 4 Tracks zum Probehören.

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