Angelesen #39

Mal wieder ein paar Links. Irgendwie sollt ich das hinkriegen das wieder wöchentlich zu veröffentlichen :)

Guaranteed Minimum What? (granolashotgun.com)

We’re now seeing the next wave of creative destruction transforming society. We don’t yet know how it will end. At the moment it looks like people with the skills to create and manage complex systems or build and maintain computer guided equipment will do pretty well. So what about everyone else?

600 Watt, 3d-printed, Halbach Array, brushless DC electric Motor (youtube.com)

Ein self-made 600 Watt Brushless Motor!

Kurz frottiert: SVP gegen Reitschul-Schliessung (derbund.ch)

Die Reitschule sei eine «öffentliche Institution», schreibt Beuchat. «Darf diese einfach nach Belieben schliessen?»

Nicht alles das öffentliche Gelder erhält ist de-facto eine öffentliche Institution. Abgesehen davon ganz Lustig wenn die SVP was gegen die schliessung der Reitschule hat ;)

CPU Utilization is Wrong (brendangregg.com)

Nowadays, CPUs have become much faster than main memory, and waiting on memory dominates what is still called “CPU utilization”. When you see high %CPU in top(1), you might think of the processor as being the bottleneck – the CPU package under the heat sink and fan – when it’s really those banks of DRAM.

MicroBadger (microbadger.com)

Have you ever found an image on Docker Hub and wondered what code it was built from? Or tried to locate the Docker image for a source code repo?

MicroBadger makes it easy to see the contents of a container image, including the layers, the base image it depends on, and its labels & other metadata.

As imagelayers.io is dead microbadger can help out

Schweiget! und schreibet! (dasnuf.de)

MAN MUSS AUCH NICHT JEDEN SCHEISS MITMACHEN!

Früher ging es auch ohne. Da haben wir noch getippt! Sogar bevor es die Smartphones gab! Selbst da haben wir uns SMS geschickt. Wir haben die Zifferntasten als Buchstabenauswahl genutzt, mussten teilweise 3x auf die Taste drücken, bis endlich der gewünschte Buchstabe erschien und es gab gar keine Wortvorschläge. Wir haben jeden fucking einzelnen Buchstaben ausgewählt! Jedes Wort einzeln und bis ganz zu Ende getippt. So war das damals! Disziplin hatten wir! Durchhaltevermögen! Ehrgeiz! Echter Kommunikationswille!

Gelateria in Zürich eröffnet: Grazie, Berna (nzz.ch)

In der Bundesstadt hat sich die «Gelateria di Berna» innert sieben Jahren einen legendären Ruf erarbeitet. Nun wagt sie erstmals den Schritt aus Bern hinaus – und hat am Freitag ihren kleinen Zürcher Ableger eröffnet.

Bäm Hauptstadt-Export sozusagen <3

Democracy Hacked (medium.com)

The most prolific account tweeted 1668 times in the roughly 24 hours of data ― that’s faster than a single (re)tweet per minute, all day with no sleep.

Die Ökonomie der Desinformation.

Something is wrong when the ‘telephone app’ on your phone becomes 3rd party (martinruenz.de)

But when I realised that the dialler now labelled itself as ‘truecaller’ – something I had never heard of, shoot, I didn’t even know the dialler is an app – it gave rise to a bad suspicion: Is some of my phone’s core functionality now provided by a 3rd party app? Indeed. Does it respect my privacy? No. Can I uninstall it again? No. Was I ever asked to comply with their terms and conditions? Of course not.

Interessanter Beitrag.

“Of course it leaks” (groups.google.com)

I was once working with a
customer who was producing on-board software for a missile. In my analysis
of the code, I pointed out that they had a number of problems with storage
leaks. Imagine my surprise when the customers chief software engineer said
“Of course it leaks”. He went on to point out that they had calculated the
amount of memory the application would leak in the total possible flight time
for the missile and then doubled that number. They added this much
additional memory to the hardware to “support” the leaks. Since the missile
will explode when it hits it’s target or at the end of it’s flight, the
ultimate in garbage collection is performed without programmer intervention.

RE: Mit Pistolen auf Drohnen schiessen

Lieber Tagi, ich mag Euch eigentlich ganz gut, aber einen solchen Meinungskommentar zu veröffentlichen finde ich problematisch:

Ich verabscheue Gewalt. Vermutlich entwickelt aber jeder Mensch hin und wieder Gewaltfantasien. Meine geht so: Ich sitze völlig entspannt auf meiner Terrasse und trinke ein kaltes Bier. Auf meinem Schoss liegt die alte, aber tadellos gepflegte Ordonnanzwaffe, eine Pistole SIG P220. Ich warte, bis das verdammte Ding wieder über meinem Kopf schwirrt, ziele – und drücke ab.

Die Tatsache, dass Sie, Herr Soukup, eine solche Ordonnanzwaffe besitzen, führe ich jetzt einmal darauf zurück, dass Sie im Militär eine höhere Kaderposition bekleiden. Genau bei diesem Kader gehe ich aber davon aus, dass es solche unreflektierten Äusserungen nicht einmal ansatzweise öffentlich äussert. Wenn die Kugel die Drohne verfehlt – und davon gehe ich aus – wird das Projektil irgendwo in der Nähe mit viel Energie einschlagen und Unbeteiligte treffen. Wenn es die Drohne trifft, gibt es eine unkontrollierte Landung und es wird eventuell auch jemand verletzt. Dieser Sachverhalt wird eigentlich in der Armee ausgebildet, manchmal ist ein kleiner Refresher aber nicht ganz fehl am Platz – siehe Stgw Regl 53.096 Punkt 5.2 – Sicherheitsregeln.

Zurück zum Kernthema: Ich persönlich bin in mehrerer Hinsicht Luftraumbenutzer als Gleitschirm- und Drohnenpilot. Auch ich störe mich öfters an den “Deppen” die Ihre Multicopter nicht auf Sichtdistanz fliegen oder gültige Luftraumgrenzen missachten – wenn ich so einen Fall antreffe dann spreche ich den Piloten auf sein Fehlverhalten an. Als Gleitschirmpilot schmerzen Luftraumrestriktionen meist ziemlich, weil zum Beispiel der schöne Hang zum Fliegen gesperrt wird oder aufgrund von wiederholten Luftraumverletzungen der Flugplatz das Mitbenutzen des Luftraumes untersagt.

Anders als die meisten Drohnenoperateure fliege ich als Gleitschirmpilot nirgendwo ohne eine vorherige Konsultation der Luftraumgrenzen – eine Missachtung der geltenden Lufträume könnte nämlich tödlich enden. Eine vollständige Flugvorbereitung ist das A und O der Sicherheit. So behandle ich es auch mit dem operieren der Drohne, besonders in bewohntem Gebiet. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) gibt eine sehr gute Karte heraus, auf welcher alle Flugverbotszonen sichtbar sind und auch Flyer, welche die Piloten instruieren, was erlaubt ist und was nicht (das Beachten der Privatsphäre ist im Flyer speziell erwähnt).

Derzeit geht man in der Schweiz davon aus, dass in naher Zukunft ein “Drohnenschein” gemacht werden muss, in welchem man sich die Grundlagen des Luftraums und Verhaltensregeln aneignet und in einer Prüfung bestätigt.

Den indirekten Aufruf zu Gewalt “Nehmen wir das Recht selbst in die Hand” finde ich kontraproduktiv. Ich rate Ihnen, verräumen Sie doch die Pistole (Verschluss bitte getrennt von der Waffe) und machen Sie einen entspannenden Spaziergang durchs Quartier. Suchen Sie das Gespräch, sprechen Sie den Drohnenpiloten an und  lassen Sie sich zeigen, wie dieses komplexe und spannende Fluggerät funktioniert. Sie werden sehen, ein Gespräch führt viel eher zum Ziel als der hypothetische scharfe Schuss.

 

Drohnend

Mittlerweile hat ja jeder so eine gehässige Biene (Quad Copter) die relativ gute Videos macht. Nach dem frühmorgendlichen Flug hab ich dann ein bisschen mit den LUTs und dem schneiden des ganzen Rohmaterials rumgetüftelt. Das Ergebnis findet man jetzt auf Youtube: